Als ich angefangen habe, habe ich angefangen.
Ich habe Menschen angesprochen, gearbeitet und mein Geschäft aufgebaut.
Was ich lange vermieden habe, war etwas anderes: unter meinem eigenen Namen auf Social Media offen damit nach draußen zu gehen.
Nur öffentlich habe ich lange einen Bogen darum gemacht.
Ich bin Petra. 28 Jahre lang hatte ich meine eigene Heilpraktikerpraxis. Ich habe gern selbstständig gearbeitet, Menschen begleitet und viel gelernt. Und ich hätte früher nicht gedacht, dass ich irgendwann sagen würde: Die Praxis war richtig. Und jetzt ist etwas anderes richtig.
Meine Praxis war 28 Jahre ein großer Teil meines Lebens. Ich habe sie gern geführt. Und irgendwann habe ich gemerkt: Ich möchte anders arbeiten. Flexibler. Unternehmerischer. Und weniger daran gebunden, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein zu müssen.
Ich probiere gern Dinge aus — oft ohne vorher einen 47-seitigen Businessplan zu schreiben. Aber die Praxis schließen und anschließend überlegen, wovon ich eigentlich leben möchte? So mutig nun auch wieder nicht.
Ich wollte weiterhin mein eigenes Geld verdienen und unabhängig bleiben. Dass ich diesen Schritt gehen konnte, lag auch daran, dass ich mir in den zwei Jahren davor bereits ein zweites Standbein aufgebaut hatte.
Ich habe Menschen angesprochen, gearbeitet und mein Geschäft aufgebaut.
Was ich lange vermieden habe, war etwas anderes: unter meinem eigenen Namen auf Social Media offen damit nach draußen zu gehen.
Als Heilpraktikerin kannte ich öffentliche Kritik längst. Mit Akupunktur war es ähnlich. Als ich merkte, welche Schubladen sich bei manchen Menschen schon aufmachen, sobald sie hören, in welcher Branche ich arbeite, dachte ich:
Muss ich mir wirklich zum dritten Mal ein Thema suchen, für das ich mich öffentlich rechtfertigen soll?
Darauf hatte ich keine Lust. Also habe ich online lange einen Bogen darum gemacht.
Ich muss niemanden überzeugen und auch keine Branche verteidigen. Ich kann einfach zeigen, wie ich arbeite.
Nicht behaupten. Nicht rechtfertigen. Zeigen.
Ich möchte Frauen nicht einfach Zugang zu einem Geschäft geben. Ich möchte ihnen zeigen, wie sie ihren eigenen kleinen Laden daraus machen — mit ihrem Herzensthema, ihrem Auftritt, ihrer Landingpage und ihrer eigenen Art, sichtbar zu werden.
Dazu gibt es Ausbildung, Ilse, praktische Unterstützung und eine Gemeinschaft.
Das ist „Mein kleiner Laden“.